ein Leben mit AD(H)S

 

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Lieber Leser,

bitte bedenke, dass ich hier nur als betroffener Laie schreibe.
Ich berichte über meine subjektiven Empfindungen und Erfahrungen, die zum größten Teil wissenschaftlich belegt sind.

Mit der Thematik "ADS bei Erwachsenen" habe ich mich sehr ausgiebig beschäftigt. Das bedeutet jedoch nicht, dass ich eine Fachfrau auf diesem Gebiet bin!

Wenn jemand auf meinen Seiten eine Fehlinformation finden sollte, dann bitte ich dringend um Benachrichtigung.

Nun zu den


K o m o r b i d i t ä t e n


Zitat aus www.adlexikon.de

Definition KOMORBIDITÄT

"Komorbidität bezeichnet das Vorkommen von zwei oder mehr diagnostisch unterschiedlichen Krankheiten bei einem Patienten. Dabei müssen diese Krankheiten nicht unbedingt in einem ursächlichen Zusammenhang stehen."

Bei einer langjährig unbehandelten ADS wenden sich Patienten häufig wegen kormorbiden Krankheitssymptomen an Ärzte und Therapeuten. Symptome sind dabei häufig chronische Müdigkeit, Angst- und Panikattacken, Grübelzwang, Zwangsgedanken, Antriebslosigkeit, depressive Verstimmungen bis hin zu suizidalen Gedanken.

Eine ADS-Störung ist nicht zwangsläufig zu behandeln. Erst wenn der Patient einen starken Leidensdruck verspürt, der meist von den begleitenden komorbiden Erkrankungen bzw. Störungen ausgelöst wird, begibt sich ein Patient in eine Behandlung. Viele Betroffene durchlaufen bei der Diagnostik eine wahre Odyssee, begleitet von mehreren "Diagnose-Versuchen" bis möglicherweise zu der Erkenntnis der Ärzte, sie seien therapieresistent.

Die Diagnostik einer ADS-Störung (insbesondere mit Hypoaktivität) ist äußerst schwierig. Die Symptomatik ähnelt sehr einer Depression. Daher ist es zwingend notwendig, sich an einen ADS-Spezialisten zu wenden. Er wird sich nicht nur die Symptome anschauen, sondern sich eingehend mit den gegenwärtigen Problemen und dem gesamten Lebenslauf des Patienten auseinander setzen.

Allerdings setzt die Suche nach einem geeigneten Diagnostiker eine große Beharrlichkeit voraus, da es leider hier in Deutschland eindeutig zu wenige gibt.
Mehr dazu im Thema: "Diagnostik/Diagnose"...




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